Gottes Modell der christlichen Gemeinde

Viele, wohl die meisten christlichen Gemeinden / Kirchen im deutschsprachigen Raum sind heute pastoral ausgerichtet. Die Kirchengeschichte begann jedoch mit apostolischen Gemeinden. Im Laufe der Zeit verwandelten sich die Gemeinden jedoch in pastorale Gemeinschaften.

Wo liegen die Unterschiede?

Eigenschaften einer pastoralen Gemeinde

Eine pastorale Gemeinde weist oft einige der folgenden Kennzeichen auf:

  • Der Pastor erledigt den größten Teil des Dienstes.
  • Die meisten Mitglieder sind Zuschauer.
  • Der Pastor steht im Mittelpunkt.
  • Die Viele Gläubige kennen nicht ihre von Gott gegebenen Gaben und ihre Berufung.
  • Der Pastor versucht, die Bedürfnisse aller zu befriedigen.
  • Die Leute sagen, sie seien „zu beschäftigt, um zu dienen“.
  • Gläubige bringen keine neuen Menschen zum Glauben und machen keine Jünger.
  • Gläubige aus der Gemeinde werden deshalb eher selten ausgesandt (Mitglieder werden gehalten).
  • usw.

 

Eigenschaften einer apostolischen Gemeinde

Eine Gemeinde nach dem Willen Gottes ist jedoch apostolisch geprägt.
Dies sollte an folgenden Kennzeichen sichtbar werden, die uns auch die Bibel aufzeigt:

  • Im Mittelpunkt der Gemeinschaft steht die Beziehung zu JESUS und der große Auftrag.
  • Ziel ist es, möglichst alle Gläubigen in ihre Bestimmung zu begleiten.
  • Der apostolische Leiter fungiert als geistliche Mutter oder als Vater in der Gemeinde.
  • Die Leiterschaft legt großen Wert auf die Entwicklung der Gläubigen zur Erfüllung ihrer Berufung (Jüngerschaft) und zum Einsatz der ihnen von Gott gegeben Gaben.
  • Der apostolische Leiter konzentriert sich auch auf die Entwicklung des Kern-Führungsteams, genau wie Jesus es mit den Dreien und den restlichen zwölf Jüngern tat.
  • Leitungskräfte werden entwickelt, die in der Lage sind, andere zur geistlichen Reife zu bringen, sie zu Jüngern zu machen.
  • Der apostolische Leiter hält die Gläubigen auf dem richtigen Weg, um Gottes Vision für die Gemeinde zu erfüllen.
  • Die Programme unterstützen eine interne Wertekultur, die biblisch, dynamisch, geistlich und gesund ist und nach außen wirkt.
  • Leiter unterstützen die Gruppen und Dienste.
  • Die Leiterschaft konzentriert sich darauf, die Gemeinde zu mobilisieren, um die Verlorenen zu erreichen.
  • Fokus auf familiäre Gruppen, in den die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden können.
  • Qualität bringt die Quantität.
  • usw.