Angst oder Hoffnung?

Corona – seit Ende 2019, neben dem menschengemachten Klimawandel das Thema unserer Zeit, das alles andere in den Schatten zu stellen, ja unwichtig werden lassen scheint. Der Heilige Geist will uns lehren, mit den unsäglichen Dingen der Corona-Krise mit ihren vielen Ungereimtheiten, Widersprüchlichkeiten und sichtbaren Unwahrheiten, die im eigentlich doch eher eine Angst-Krise ist, nach seiner Sicht und mit seinen Möglichkeiten umzugehen.

Solange der Mensch seine Existenz nicht in Gott gegründet, verharrt sein Leben in Angst.

— Søren Kierkegaard

Unser Herr sagt von sich selbst: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich! Er hat ein wunderbares Erlösungswerk für uns vollbracht und uns damit nicht allein gelassen. Er hat uns seinen Geist gegeben, so dass wir Papa, Väterchen (Abba) zu ihm sagen dürfen. In dieser Geborgenheit und Kraft der himmlischen Welt, die unser Zuhause ist, dürfen wir mutig vorangehen, auch in Corona-Zeiten. Wir dürfen seinen Weg sehen und gehen, weil ER der Weg ist. Wir werden leben, weil Jesus selbst das Leben ist. Wir dürfen die Wahrheit sehen und auch aussprechen in einer dunklen und lügenhaften Welt, weil Jesus die Wahrheit ist. Für Gott steht immer unsere Beziehung zu ihm und unsere Gotteskindschaft an erster Stelle. Aber das ewige Leben beginnt nicht erst, wenn wir vor ihm stehen, sondern, wenn wir ihn als unseren Herrn anerkennen und seinen Willen tun wollen. Das Reich Gottes ist durch den Heiligen Geist schon jetzt mitten unter uns, und wir dürfen und sollen in seiner Wirklichkeit schon jetzt darin leben, und es überall verkündigen und proklamieren – je dunkler die Umgebung, umso mehr.

Lasst uns das nutzen und vor dem Thron Gottes eintreten für unsere gebeutelte Welt. Lasst uns selbst, wo nötig, umkehren und unsere Sünde und unseren Eigensinn unter das Kreuz bringen. Wir reden seit langem von Erweckung in unserem Land und in der ganzen Welt. Die kann aber nur geschehen, wenn die Kinder Gottes zum Kreuz zurückkehren und selbst erweckt sind. Jesus warnte davor, sich auf Zeichen und Wunder zu stützen und deshalb zu meinen, das Himmelreich als sicher für sich zu betrachten.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Matthäus 7,21

Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!

Matthäus 12,50

Die Bibel fordert uns auf, für unsere Welt, unser Land in den Riss zu treten. Neben dem Gebet um Rettung der Verlorenen, um dass es hier heute nicht gehen soll, gehört es auch dazu, auch die Belange unserer Gegenwart vor Gottes Thron zu bringen. Wir wollen es wahrhaftig und in der Verantwortung vor Gott tun, der jedes Herz kennt.

Frau hinter Gitter mit Maske